Photo: © Laurent Baheux

Manche Fotografen nehmen die Realität … und zwingen ihr die Herrschaft ihres eigenen Denkens und Geistes auf. Andere treten zarter vor die Realität und ein Foto ist für sie ein Instrument der Liebe und Offenbarung. – Ansel Adams

Für den französischen Naturfotografen Laurent Baheux ist der Satz des legendären Künstlers Ansel Adams von großer Bedeutung. In den letzten zwei Jahrzehnten hat Laurent die Welt bereist, von den Weiten Afrikas südlich der Sahara bis zu den eisigen Polargebieten in der Arktis, um die raue, natürliche Schönheit einiger der berühmtesten Tiere unseres Planeten auf Bildern zu verewigen. Seine Arbeit war und ist ein Akt der Liebe, ein Prozess, bei dem es darum geht, die Schönheit in jedem Moment zu finden, sei es der majestätische Löwe, der seine unerschütterliche Stärke verkörpert, oder der einfache Hase, der unter einem Baum ruht.

“Für mich ist nicht das Motiv das Wichtigste beim Aufnehmen eines Bildes. Es geht um die Schönheit eines bestimmten Moments”, erklärt Laurent. “Alle Tiere sind gleich wichtig.”

Bevor der preisgekrönte Fotograf durch den sanften Anstoß eines Freundes seine Tierbilder der Öffentlichkeit zugänglich machte, verfolgte er einen anderen Weg. Vor drei Jahrzehnten als Journalist für eine Zeitung tätig, wurde er gefragt, ob er für diese Zeitung Aufnahmen machen könne. Er begann mit Sportfotografie und dokumentierte fünfzehn Jahre lang die größten Sportereignisse der Welt, von den Olympischen Spielen bis zur Fußball-Weltmeisterschaft. Dieser Lebensstil ermüdete ihn jedoch zunehmend. Er brauchte eine Veränderung.

Photo: © Laurent Baheux

“Ich reiste nach Afrika, um meine Batterien aufzuladen. Das Verhalten der Menschen in den Sportstadien war mir zuwider, und ich wollte die Fotografie jenseits der Menschen und abseits der Stadt entdecken, weg von dieser Menschen zentrierten Welt.”  

Bereits als Kind hatte Laurent von einer Reise nach Afrika geträumt, um die großen Säugetiere mit eigenen Augen zu sehen. Im Jahr 2002 erfüllte er sich diesen Traum, veröffentlichte jedoch fünf Jahre keine Bilder seiner Tierbegegnungen. Er zeigte einige seiner Aufnahmen erst, als ihn ein Freund im Jahr 2007 überredete, bei einer Veranstaltung in Südfrankreich auszustellen.

Zunächst war Laurent von der Emotionalität überwältigt, die bei den Betrachtern seiner Bilder zum Ausdruck kam. Seine Absicht, den Moment einzufangen, in dem ein Tier am charismatischsten und schönsten ist, kam in seinen Arbeiten deutlich zum Ausdruck. Seine Fotos fanden Anklang. Das war für ihn der Wendepunkt, an dem er erkannte, dass seine Leidenschaft mehr als nur ein Hobby sein sollte.

Auch wenn Laurent seine Karriere als Sportfotograf beendete, haben die in der Zeitung gesammelten Erfahrungen seine Arbeit stark beeinflusst, vor allem wenn es um Aufnahmen in Schwarz-Weiß geht. Da die Bilder in der Zeitung in Graustufen gedruckt wurden, verfeinerte der Fotograf sein Können, bevor er sie in der Tierfotografie anwendete. Der Grund, dass er immer noch ohne Farbe auskommt, liegt jedoch nicht nur in seiner Vorgeschichte.

Photo: © Laurent Baheux

“Die Verwendung von Schwarz und Weiß vereinfacht ein Bild und die damit verbundenen Emotionen. Es eliminiert Zerstreuung und bietet dem Betrachter eine klare und direkte Perspektive eines Moments.”  

Laurent hat stets die natürlichen Habitate respektiert, da er lange Teleobjektive verwendet, um die Tierwelt nicht zu stören. Seine Arbeit und seine Leidenschaft haben sich darauf fokussiert, sicherzustellen, dass auch künftige Generationen die Wildtiere unserer Welt genießen können. Im Jahr 2013 wurde Laurent zum Goodwill-Botschafter des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) für die Anti-Wilderei-Initiative ernannt. Seitdem wurde seine Arbeit von verschiedenen Umweltorganisationen wie dem World Wildlife Fund (WWF) und der GoodPlanet Foundation eingesetzt, um sich für die Tiere zu engagieren, die er sehr respektiert. 

Photo: © Laurent Baheux

“Kunst kann helfen, den Menschen die Schönheit der Natur bewusst zu machen und ihnen zu zeigen, dass Tiere respektiert werden müssen. In meiner Arbeit stelle ich Tiere als Individuen dar und nicht als Teil einer größeren Spezies. So können sich Menschen auf einer persönlichen Ebene mit den Tieren identifizieren. Manchmal erinnern sie die Bilder auch an Angehörige der eigenen Familie. Das hilft, die Perspektive der Menschen zu ändern und sich mehr um Tiere zu kümmern.”

Photo: © Laurent Baheux

Der Respekt, den Beauty Disrupted den Tieren entgegenbringt, und die Wertschätzung der Biodiversität haben Laurent auf den ersten Blick überzeugt.

“Abgesehen von der erstklassigen Qualität der Produkte war es die Philosophie von Beauty Disrupted, die Werte und das Selbstverständnis des Unternehmens, die mein Interesse geweckt haben. Sie zeigen, dass es möglich ist, einen respektvollen Umgang mit der Welt zu haben, auch wenn man eine Firma führt. Das Unternehmen beteiligt sich an der dringend notwendigen intellektuellen Revolution des respektvollen Handelns innerhalb des Ökosystems.”

Beauty Disrupted berücksichtigt die Auswirkung seiner bewusst hergestellten, gender neutralen Körper und Haar Seifen auf jeder Stufe – von der Produktion bis zum Vertrieb – und spendet außerdem 20 % des Gewinns an gemeinnützige Organisationen, die den Planeten schützen und den Klimawandel bekämpfen.

Laurents bewegende Tierbilder werden in Büchern, Publikationen, Ausstellungen, Konferenzen und Galerien auf der ganzen Welt gezeigt. Die natürliche Pracht, die er in Bildern festhält, erinnert uns an die unglaubliche Schönheit unserer Welt. Die Liebe, Zärtlichkeit und Ehrfurcht, mit der er die faszinierende Natur seiner Motive festhält, erinnert uns an die Wichtigkeit sämtlicher Lebewesen auf dieser Erde.

Photo: © Laurent Baheux

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